Megaloh - Rennen Lyrics
[Strophe I:]Beladen wie LastwagenNix im Magen, viel zu lang am DarbenKeine Klagen, darf nicht versagenOhne Ziel zu beginnen ist ein bisschen ohne SinnWollt ich wissen wo ich bin, müsst ich ratenIch leere meinen Kopf, entferne die FragenAugen offen, aber ich schaue nur nach innenNur noch konzentriert auf meinen AtemIch hör den Beat, leg die Bars hinLauf los, immer einen Schritt vor dem WahnsinnSpür den Fahrtwind, gleit durch die StraßenNichts zählt, ich bleibe nicht stehen, bis ich da binSchmerz kommt in Phasen, mit der ZeitTrauer, Wut, GleichgültigkeitIch lauf bis der Geist sich befreit, bis zum Streik in den WadenBis sich die Zweifel zerschlagenUnd wenn ich ankomm, schau ich nach obenDoch der Himmel, ist noch da wo er war[Strophen II:]Gedanken, die mich einholen und hetzenBilder, die vorbeiziehen in Fetzen, muss mich absetzen'nen Vorsprung schaffen und Ordnung machenIm C-H-A-Os – vamos!Kick's hart wie Roberto CarlosIch hustle wie die Jungs in LagosFür immer ein Hustler, das Leben ist planlosVersteh nur Bahnhof, so wie ein SchaffnerDoch ich muss schnell spielenIch will hinaus in die Welt ziehenWie schnell ich auch lauf, ich kann nicht vor mir selbst fliehenIch komm vom Weg ab, SeitenwindAugen die mich quälen, Tränen, die nicht meine sindAls kleines Kind schon geprägt von den ÄngstenEinziger Weg ist aufstehen und kämpfenKrieg nichts geschenkt, ich spreng GrenzenSolange ich im Rennen binUnd wenn ich ankomm, schau ich nach obenDoch der Himmel ist noch da, wo er war[Strophe III:]Ich renn, so als hätt ich das Stehenbleiben verlerntAls wär da 'ne Million nur zehn Meilen entferntHoffentlich bin ich gleich daDer Weg ist weit, das Ziel scheint unerreichbarWarum rennen, ich weiß nicht, ich mach's haltDie Zeit tickt, der Nike trifft den AsphaltIch laufe nur der Zeit hinterherDoch ich kann sie einholen und ein klein bisschen mehr nochDer Preis, der da winkt als AnspornDas gute Leben sehen, ein paar Sitze ganz vornZu dem geilen Film dann die Beine hochlegenSeh's so real, denke gleich könnt's losgehenSzenen surreal, schwarz-weiß gezeichnetDie ganze Strecke in den Grabstein gemeißeltSo lang gerannt, um die Uhr zu entmachtenNie gestoppt, um in Ruhe zu betrachtenDoch wenn ich ankomm, schau ich nach obenUnd der Himmel ist noch da, wo er war